Sprüche zum Fest

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Liebe Besucher,
Sprüche und Zitate zum Fest von Freidenkern, Dichtern und Philosophen haben wir hier zusammengestellt.
Diese Sprüche kannst du hier lesen oder für Texte (Ansprachen) benutzen, um sie dort einzubinden.

Sprüche zum Fest


Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.

Sprichwort

Mich deucht, das Größt’ bei einem Fest
ist, wenn man sich’s wohlschmecken lässt.
(Hans Wurst)

Johann Wolfgang von Goethe

Tages Arbeit! Abends Gäste!
Saure Wochen! Frohe Feste!

Johann Wolfgang von Goethe

Zwar fühl ich mich zu ernst, auf Festlichkeit zu sinnen;
doch seis! Es fördert auch frohmütiges Beginnen.
(Kaiser)

Johann Wolfgang von Goethe

Man feiere nur, was glücklich vollendet ist!
Alle Zeremonien zum Anfange erschöpfen Lust und Kräfte, die das Streben hervorbringen.

Johann Wolfgang von Goethe

Überhaupt aber tragen glänzende, rauschende Feste und Lustbarkeiten stets eine Leere,
wohl gar einen Mißton im Innern; schon weil sie dem Elend und
der Dürftigkeit unseres Daseins laut widersprechen.

Arthur Schopenhauer

Löblich ist ein tolles Streben, wenn es kurz ist und mit Sinn.

Johann Wolfgang von Goethe

Das alte Fass ist ausgetrunken,
der Himmel steckt ein neues an.
Wie mancher ist vom Stuhl gesunden,
der nun nicht mit uns trinken kann.
Doch ihr, die ihr wie wir beim alten
mit so viel Ehren ausgehalten,
geschwind die alten Gläser leer
und setzt euch zu den neuen her!

Georg Christoph Lichtenberg

O wär’ im Februar doch auch,
wie’s andrer Orten ist der Brauch,
bei uns die Narrheit zünftig!
Denn wer, solang das Jahr sich mißt,
nicht einmal herzlich närrisch ist,
wie wäre der zu andrer Frist
wohl jemals ganz vernünftig!

Theodor Storm

Jedes Jubiläum ist eine Vorfeier des Begräbnisses.

Heinrich Leo

Die schwierigste Aufgabe des Vaters zu Weihnachten:
Den Kindern klarmachen, dass er der Nikolaus ist, und der Frau klarmachen,
dass er es nicht ist.

Autor unbekannt.

Wievielen Leuten Sie auch Weihnachtsgrüße geschickt haben mögen - die erste Karte,
die Sie bekommen, stammt von jemand, den Sie vergessen haben.

Aus den USA

Ein Fest, wenn es verdampft, ist gerade wie das letzte Glas Champagner, ohne Gischt,
der seinem Erstlingskelche Reiz verlieh.

George Gordon Noel Lord Byron













Was kündest du für Feste mir?
Sie lieb ich nicht; Erholung reichet Müden jede Nacht genug.
Des echten Mannes wahre Feier ist die Tat!

Johann Wolfgang von Goethe

Sieh, ein Waldgebüsch bewegt sich nach der Stadt hin; aller Gärten
froher blumenhafter Aufputz reißt sich los, um sich ins grüne
Prachtgehäng hinein zu flechten, das der Häuser, das der Hütten
Ansicht schön verhüllt und zieret, das von Giebel sich zu Giebel
ziehend reicht und kranzbeladen, schwankend, frischbelastet schwebt.
Bunter wird die tiefe Grüne, muntrer immer; Band an Bändern
schlingt sich um, geknüpft zu Schleifen krümmt sich’s, und die losen Enden
flattern windbewegt. Zum Laubgang siehst du Straßen umgewandelt
und zum Feiersaal den Marktplatz. Außenseiten sind nun Wände,
Fenster volkverzierte Nischen; unter ihnen schmückt die Brüstung
sich mit bunten Teppichen. Hier mit holden Blumenzügen
spricht’s dich an und dort mit goldnen, so, als ob dir offne Herzen überall begegneten.
(Friede)

Johann Wolfgang von Goethe

Sooft man das Haus für Neujahr mit Kiefern schmückt,
setzt man einen Meilenstein auf dem Wege zur Unterwelt.

Aus Japan

Hier existiert die absurde Mode, den letzten Abend
des beschlossenen Jahres mit lauter Geselligkeit
zu begehen, statt dass man lieber, wie ein östliches
 Volk es macht, sich im Kreise zusammengesetzt
und einige Minuten miteinander schweigt.
Ich finde, das ist eine schöne, tiefsinnige Sitte.
Es ist darin das Amen über das Vergangene und die Ehrfurcht
vor dem verschleierten Bild der Zukunft.

Malvida von Meysenburg

Die Kirche Roms hat durch die Einführung des
Weihnachtsfestes das Christentum gerettet.

Paul Anton de Lagarde

Ein frommer Zauber hält mich nieder;
anbetend, staunend muss ich stehn.
Es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder.
Ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

Theodor Storm

Sie sagen, immer, wann die Jahreszeit naht, wo man des Heilands Ankunft feiert,
singe die ganze Nacht durch diese frühe Vogel.
Dann darf kein Geist umhergehn, sagen sie, die Nächte sind gesund.
 Dann trifft kein Stern, kein Elfe faht, noch mögen Hexen zaubern:
So gnadenvoll und heilig ist die Zeit.
(Marcellus)

William Shakespeare

In nichts offenbart sich die herzlose  Maschinenhaftigkeit der Neuern mehr als in
der Dürre ihrer Feste.

Jean Paul

Ein Leben ohne Feste ist eine weite Reise ohne Gasthaus.

Demokrit









Ihr kennt weitere gute Sprüche und Zitate zum Fest?
Dann sendet uns Eure Vorschläge an unsere E-Mail.
Wir werden uns um eine schnelle Veröffentlichung Eurer Sprüche und Zitate bemühen.

Bei Fragen und Anregungen freuen wir uns über Eure Post.

 

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